Der Hammer – Mörder / Siebtes und letztes Kapitel


Es ist kurz vor 19:00 Uhr als der Inspektor einen Blick auf seine Armbanduhr wirft. >Ich glaub ich sollte mich jetzt langsam fertig machen, um 20:00 Uhr steigt die Party< murmelt er zu sich selbst und schlüpft in seine Hausschuhe. Etwas erholter und trotz allem noch gähnend, verlässt er die gemütliche Couch und trottet etwas wackelig ins Bad.
Er wird sich jetzt ein wenig frisch machen und frisch sollte er auch sein, denn um dreiviertel Acht ist Treffpunkt an Willi`s Cafe, von wo es noch circa 800 Meter zum Bahnhof sind. Von dort zum alten Fabrikgelände sind es dann noch etwa 600 Meter und da man damit rechnen muss das man beobachtet werden könnte, sind die 1400 Meter bis zum Zugriffsort schon bedacht gewählt.
So wie es aussieht ist unser Inspektor schon dabei sich die Schuhe zu binden, also kann es gleich losgehen.
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Inspektor Topo ermittelt

Der Inspektor lauscht aufmerksam den Worten von Hans Kriegl.
>Also ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll, denn das Gerücht von dieser sogenannten Ringfinger-Sekte geht jetzt schon ein paar Jahre bei mir im Lokal um. Ich meine eigentlich dass das Ganze zuerst schon den Charakter einer dieser Verschwörungsmythen hatte, aber vor drei Jahren wurde ich unfreiwillig eingeweiht. Seitdem hat sich mein Leben gewaltig verändert, weil ich aus dieser Nummer einfach nicht mehr raus kam. Es war ein Faschingsdienstag und ich hatte die Bude gerammelt voll, da wurde mir zugesteckt dass in meinem Keller gerade etwas grusliges abgehen soll. Zuerst hielt ich das für einen Faschingsscherz, denn ich nutze den Keller ja eigentlich nur als Lagerraum für Bier und Spirituosen, doch als ich vorsichtig nachsehen ging, war ich auch schon mittendrin. Wie ich schon sagte, ich dachte mir nichts dabei als ich das Licht anmachte und runter ging, das war für mich alles nur „Bla Bla“ von besoffenen Gästen<.
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Endlich kam die Sonne zwischen den vielen Wolken durch und tauchte den alten Marktplatz in gleisendes Licht. Der Inspektor blinzelte kurz als die Strahlen auf seine müden Augen fielen. Gerade als er das letzte Stück der wirklich sehr schmackhaften Steaksemmel in seinen Mund schob, fing sein Handy in der Jackentasche aufgrund eines Anrufs zu vibrieren an. Fast hätte er sich vor Schreck auf die Finger gebissen, doch nicht weil er nervös gewesen wäre, nein, er war einfach nur gerade mit seinen Gedanken ganz wo anders.
Und fragt jetzt nicht woran er in diesem Moment gerade dachte, er ist letztendlich auch nur ein Mensch und mal ehrlich, was geht uns das eigentlich an ? Also lassen wir ihm sein kleines bisschen Privatsphäre und hoffen das es schöne Gedanken waren.
Der Drop ist gelutscht, ähm, ich meine die Steaksemmel ist da wo sie letztendlich hin gehört und so blicken wir weiter auf die Ereignisse die uns nach diesem mysteriösen Anruf wohl erwarten.
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Gerade als die Politesse den Strafzettel unter den Scheibenwischer des alten silbernen Opel Astras schieben wollte, kam ein älterer Mann in einem dunklen Trenchcoat und Schirmmütze langsam aber zielgerichtet auf sie zu. >Moment mal, entschuldigen sie, das ist mein Dienstfahrzeug<. Die Frau guckte fragend zu dem Herrn und meinte nur, >Und jetzt? Fakt ist der Wagen steht in einer Feuerwehrzufahrt<. Der etwas seltsam wirkende Mann schob seine Mütze ein wenig nach oben und zückte seinen Dienstausweis. Murrend entfernte die Politesse den kurz vorher angebrachten Strafzettel und schob ihn in ihre Jackentasche. >Ihr meint wohl alle ihr könnt stehen bleiben wo ihr wollt ?<, ließ sie ihm noch kurz wissen, drehte sich um und ging schimpfend die Straße weiter.
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